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12. Juli 2021

Messeauftritte – Stand auf Turnieren

Warum mache ich nicht viele Messe-Auftritte um die Werbetrommel zu rühren?

Einige Male bin ich schon angesprochen worden, ob ich auf einem Turnier ausstellen möchte, gegen Sponsering natürlich. Ich hab ja davon super Werbung und kann am Turnier zb. massieren oder die BEMER Decke verleihen. Das gleiche auf Messen. Ich könnte doch begonnen bei der Pferdemesse in Wels bis zur Amadeus Horse Indoors ausstellen und mich so “bekannter” machen.

Ihr Alle habt recht! Das könnte ich!

Wie viele wissen, arbeite ich Vollzeit im Büro und ich liebe meinen “Nebenjob” mit den Tieren. Es gibt mir so viel zurück – Freude, Energie, Wohlbefinden. Mir kommt die Zeit mit den Tieren nicht wie Arbeit vor, die nähe zum Tier und der Austausch mit Gleichgesinnten – das kann doch  nicht Arbeit sein 🙂

Daher hab ich mich auch immer weiter fortgebildet, weil ich es sooo megaspannend finde. Wenn man einmal begonnen hat wird das lernen fast zur Sucht. Plötzlich wird einem bewusst, wie wenig man eigentlich weiß. Andere sagen ich weiß so Viel und helfe so Vielen und selber hab ich das Gefühl, da ist noch so viel was ich noch nicht weiß, es gibt so viele Techniken die ich noch nicht kenne aber erlernen möchte.

Und trotz Allem – ich mache DS-Tierwohl Nebenberuflich.

Ich habe Fixkosten zu bedienen und möchte nicht unter finanziellem Druck am Tier arbeiten. Da würde die Ehrlichkeit verloren gehen – so zumindest hab ich die Angst. Mein Hauptjob gibt mir die Sicherheit die ich brauche um bei den Tieren 100% authentisch zu arbeiten.

Um auf Messe- und Turnierauftritte zurück zu kommen. Alleine die Vorbereitung und die Ausstattung um solche Austellungen machen zu können würde mich sehr viel Zeit und Geld kosten. Die Tage vor Ort beanspruchen dann ja doch auch einiges an Zeit, wenn man dann bedenkt, dass ein Haushalt sich auch nicht von selber macht(auch ohne Kinder), kann man sich vielleicht vorstellen, dass alles zusammen etwas zu viel werden kann.

Ich versuche ein gutes Zeitmanagement zu führen und Hauptjob, Nebenjob, Haushalt sowie Freund, Freunde und Freizeit unter einen Hut zu bringen. Bisher gelingt mir das sehr gut, aber MEHR ist nicht so einfach machbar.

Fotos: Eva Frischling

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